Das Projekt


Wer oder was sind die Rough Ryder?

Rough Ryder – wir fahren Motorrad aus Prinzip. Für uns ist Motorradfahren das beste Hobby der Welt, es vereint unsere Liebe zu Maschinen und Geschwindigkeit mit der Faszination des Reisens. Neue Straßen, eindrucksvolle Landschaften und mächtige Gebirge gibt es zu entdecken. Andere Länder, sinnvolle und sinnlose Lebensweisen zu erfahren. Oder auch mal das Altbekannte und Liebgewonnene auf einer Wochenendtour.

Auf jeden Fall aber die Natur genießen, diese raue Wirklichkeit, die wir oft in unseren heimischen vier Wänden schon vergessen haben. Ebenso auch den Purismus, die Einfachheit zu schätzen wissen, denn allzu viel geht nicht in eine Gepäckrolle hinein. Der Luxus bleibt zu Hause, „Weniger ist mehr“ hat hier oberste Priorität. Unzählige und unbezahlbare Nächte unter dem Sternenzelt, den Fahrtwind im Gesicht, Hitze und Frost in den Knochen, Müdigkeit und Konzentration, die pure Fahrfreude, wenn eine Kurve die nächste jagt, morgens auf das Motorrad steigen und den Geruch von Benzin, Öl und Leder aufsaugen – das alles gehört zum Motorradfahren dazu und macht es so unvergleichlich.

Und dann nach einer anstrengenden Tour wieder zurückkehren, sich auf eine warme Dusche freuen, ein Bett im Trockenen erwarten, und natürlich eine ordentliche deutsche Mahlzeit. Jetzt weiß man diese Dinge wieder viel mehr zu schätzen und nimmt sie nicht mehr als selbstverständlich an. Nach ein paar Monaten sind die Strapazen der letzten Tour dann wieder vergessen und es juckt wieder im Handgelenk, die Gedanken kreisen schon um die nächste Reise ins Ungewisse…

Wozu nun diese Seite?

Während dem Planen für unsere verschiedenen Touren sind wir immer wieder auf sehr hilfreiche und packende Berichte von anderen Motorradfahren im Internet gestoßen. Oft konnten wir wertvolle Informationen beziehen, doch häufig blieben Fragen auch unbeantwortet. Mit unseren Berichten wollen wir etwas zurückgeben und eventuelle Fragen oder Bedenken aus der Welt schaffen. Das „Abenteuer“, das uns in der Werbung oft teuer angepriesen wird, kostet meistens doch nicht mehr als unsere eigene Überwindung.

Tank das Motorrad, pack dein Schlafsack ein und sperr‘ dein Schweinehund in den Keller – und wenn es nur eine Nacht im nächsten Wäldchen ist. Wann hast du das letzte Mal eine Sternschnuppe gesehen oder bist nachts vom Regen geweckt worden?

Wir haben schon mit minimalem Aufwand und geringster Planung Großes erreicht, und das nur, weil wir einfach losgefahren sind und uns den allgemein gängigen Bedenken wiedersetzt haben.

In diesem Sinne – Hit the Road!


Die Rough Ryder Welt

RR_Welt

Die Touren
Schottland 2010

Die Geburt der Rough Ryder – Noch ganz grün hinter den Ohren, brechen sie zu ihrer ersten Tour in den stürmischen Norden und die rauen Highlands auf. Einige Unfälle und etliche Single Track Roads später, kehren sie zurück. Reicher an Erfahrung und an gewonnenem Mut.


umdiewelt2012

Genervt nach 2 Wochen „Backpacking“ in Südamerika, werden spontan 250cc Chinamoppeds für 1100€ gekauft. Zunächst mit der Hoffnung, damit Südamerika zu durchqueren, finden sich die Rough Ryder 6 Monate später in Alaska wieder. Ein harter Kampf gegen Korruption, Fernöstliche Technik und schlechtes Essen. Doch es hat sich gelohnt.


Balkantour 2014

Nicht immer nur in den Süden – auch mal in den Osten soll es gehen. Die „wilden“ Karpaten erkunden und bei der Gelegenheit noch einen Abstecher nach Istanbul machen. Zurück entlang der wundervollen Adriaküste.


Allgäu-Orient-Rallye 2016

Der Begriff „Rallye“ lässt einen schon fiebern. Einmal im Motorradleben dabei sein und den Staub und die Hitze schmecken, so wie es bei der Rallye Dakar sein muss. Schlussendlich hat es dann doch etwas viel geregnet – Spaß hatten wir aber trotzdem.


Frankreich 2016

Der Erholgungsurlaub. Gut-Wetter-Garantie bei unseren Lieblingsnachbarn, wunderbare Straßen, wenig Verkehr und zuverlässige Motorräder – das ist Frankreich!