Vietnam

  • Ziel: Vietnam – Hanoi, Sapa, Ha Long,
  • Reisezeit: 30.09-14.10.2012
  • zurückgelegte Strecke: ~1.500 KM
  • Moppeds: Minsk 125ccm („Die Rote“ und „Die Lila“)



Dinge, die Vietnamesen mit ihrem Roller transportieren:

  • 9 lebende Schweinchen
  • 2 tote Schweine
  • 1 Rind
  • Mann & Frau + Fahrrad
  • Kühlschrank
  • 1,60m hohe Standlautsprecher
  • einen Anhänger voll mit Baustahl
  • eine Rolle Wellblech und eine 3m langes PVC-Rohr
  • eine große Glasplatte
  • 250 kg Bauschutt
  • zwei 1,80m große antike Vasen
  • zwei 85 KG schwere Deutsche (das sind wir)

Eintrag aus dem Tagebuch:

01.10.2012 – Neue Pferde

… Später am Abend machen wir uns dann noch mal zu zweit auf den Weg, um uns über eventuelle Ziele, Touren und auch Mietwagen zu informieren. Einen Mietwagen bekommt man aber in Vietnam nur mit Fahrer, da man als Ausländer kein Fahrzeug führen darf. Deswegen sehen wir uns nach Mietmotorrädern um. Irgendwie haben wir ja schon wieder Lust zu fahren, und plötzlich reift in uns ein Gedanke: Wir KAUFEN uns einfach wieder Motorräder (auch weil das hier so unglaublich einfach ist)! Wieso sollten wir uns in Vietnam erholen, in einem Hotelresort am Pool schimmeln und nichts tun? Das können wir doch auch Zuhause (nur halt ohne Pool)! Wir machen lieber das, was wir am besten können: Motorrad fahren! Also zurück zu unseren Wurzeln, wie in Bolivien, Abenteuer auf zwei Rädern. Mit dem Gedanken kann ich gut leben und nachdem wir einige Händler verglichen haben, sind wir bereits am Nachmittag im Besitz von zwei russischen Minsk! Inklusive Fahrzeugpapieren und Ersatzteilen für knapp 540€. Gut, auf den Fahrzeugpapieren stimmen jeweils nur die Nummernschilder, Motor- und Fahrgestellnummer stimmen nicht bzw. sind nicht vorhanden. Doch die Moppeds machen einen soliden Eindruck, 125ccm, Nachbau von deutschen DKW Moppeds, 2-Takter, machen einen Höllenlärm und hinterlassen eine blaue Dunstwolke. Das wird ein Spaß! Matzes Mopped besticht durch ein authentisches, kommunistisches Rot, meine kommt in einem fliederfarbenem Anstrich mit kotzgrüner, blümierter Sitzbank. Schnell besorgen wir uns noch ein paar Straßenkarten des Landes und entscheiden uns dann am Abend dafür, in den Norden und die dortigen Berge aufzubrechen. Bevor wir am nächsten Mittag dann unsere Pferde satteln, besorgen wir uns in der Stadt noch neue Helme (15€ das Stück) und noch ein Schloss, da unsere Zweiräder kein Zündschloss und somit auch keine Schlüssel haben (ebenso missen wir einen Tacho und die Tankanzeige).

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