Ecuador

  • Ziel: Ecuador – Guayaquil, Salinas, Puerto López, Manta, Laguna de Quilotoa, Quito, Ibarra
  • Reisezeit: 07.05-14.05.2012
  • zurückgelegte Strecke: ~1.500 KM
  • Moppeds: Montero 250ccm (La Naranja und La Negra)



Eintrag aus dem Tagebuch:

10./11.05.2012 – Vulkankrater Quilotoa

… Wir jagen also die Küste entlang, Richtung Norden und biegen dann ins Landesinnere ab. Unterwegs treffen wir auf einen Jungen, der in Badehose und Baseballcap auf einer aufgebohrten, uralt-125er Suzuki windschnittig im Liegen und einhändig mit 100 km/h vor uns her rast. Irgendwie irre und lebensmüde.

Unser Ziel ist der Kratersee “Quilotoa”, es wird allerdings bereits dunkel und der Aufstieg in die Anden wartet noch. So bewältigen wir einen Höhenunterschied von 4000 Metern im Dunkeln (morgens am Meer gestartet). Zeitweise wird das ganze noch durch Regen und starken Nebel erschwert. Einen Schlafplatz finden wir schließlich auf 3900 Meter, direkt neben dem See. Nach einer recht frischen Nacht, sehen wir am nächsten Morgen, wo wir eigentlich sind und bekommen von einem Franzosen, der mit Wohnmobil und Familie um die Welt fährt, Kaffee gebracht. Der Kratersee ist recht beeindruckend, die mühsame Wanderung um den See sparen wir uns aber und fahren direkt weiter, Richtung Quito. Nach 20 KM müssen wir allerdings 2 Stunden warten, da mal wieder die Strasse verschüttet ist und erstmal freigeräumt werden muss. Sinnvoll können wir die Zeit zum Frühstücken nutzen und uns mit Einheimischen unterhalten.

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